Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg
Rathenow | Aula-Grundschule am Weinberg | Schulplatz 3
Karten unter:
03385 / 510232
Eintritt: 12 / 10 €
Eine Reiseerzählung aus der Sahara – und über Charles de Foucauld, den Mann, der dort in den Hoggar-Bergen sein Haus gebaut hat.
Im Herzen der Sahara liegt ein riesiges Vulkanmassiv voller Gold und voller Geschichten von Eremiten, Räubern und Tuareg-Kriegern. Wie oft bei seinen Büchern, war es auch diesmal ein Bild, das bei Wolfgang Büscher den Wunsch auslöste, dorthin zu gehen: Eine weltferne Klause auf einem Hochplateau, gebaut von einem Wüstenheiligen, den viele für verrückt hielten und der zum Freund der Tuareg wurde. Dort war er dem Himmel nahe, und wenn er aus seiner Tür trat, sah er einen Garten aus gelben Bergen. Eine Reiseerzählung aus den Wüsten und Bergen des Ahaggar.
Wolfgang Büscher wurde 2003 bekannt mit seinem Buch ›Berlin – Moskau. Eine Reise zu Fuß‹; hunderttausendfach verkauft und vielfach übersetzt, begründete es die deutschsprachige Reiseliteratur damals neu.
Buckow | Parklichtspiele Buckow | Wriezener Straße 1
Karten unter:
0331 / 2804103
oder: blb@literaturlandschaft.de
Eintritt: 15 €
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Verbindung von historischer Forschung, filmischer Propaganda und der Frage, wie antisemitische Bilder bis heute nachwirken. Ausgangspunkt ist die Vorstellung des 2024 erschienenen Sachbuchs »Joseph Süßkind Oppenheimer. Ein Justizmord« der Autorin Raquel Erdtmann. In ihrem Werk rekonstruiert sie die Lebensgeschichte des jüdischen Hoffaktors Joseph Süßkind Oppenheimer (1698–1738), der am Hof von Herzog Carl Alexander von Württemberg zu Einfluss gelangte und
nach dem Tod des Herzogs einer nachweislich antisemitisch motivierten Verhaftung, Enteignung und Hinrichtung zum Opfer fiel. Im Gespräch mit der Autorin werden die historischen Hintergründe, Aktenfunde und gesellschaftlichen Dynamiken dieser umfangreich dokumentierten antisemitischen Justizverfolgung beleuchtet.
Im zweiten Teil stellen wir den nationalsozialistischen Propagandafilm »Jud Süß« (Regie: Veit Harlan, 1940) vor. Die Einführung ordnet den Vorbehaltsfilm aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in den Kontext der NS-Auftragsarbeiten ein und macht deutlich, wie Oppenheimers Schicksal ein zweites Mal, nun im Kontext der heraufziehenden Shoa, missbraucht wurde.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Buckowina e.V., der Parklichtspiele Buckow und des Brandenburgischen Literaturbüros.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung. Wir danken Simona Koß (SPD), Vorsitzende des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die erneut die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat.
Potsdam | Waschhaus | Schiffbauergasse 6
Karten unter:
www.waschhaus.de
Eintritt: 18 € (zzgl. Gebühr) / 20 € Abendkasse
Berlin-Westend, 1973 – ein Tonband, ein Interview, eine Überraschung: Der Privatdozent Hans Singer besucht den 74-jährigen Kriminalkommissar a.D. Gereon Rath im Seniorenheim, weil er über die Arbeit der Berliner Polizei im Wechsel der politischen Systeme forscht. Insbesondere die Polizistenmorde am Bülowplatz 1931 und zwei damals steckbrieflich gesuchte Männer interessieren den Historiker. Denn die haben später im Staatsapparat der DDR eine steile Karriere gemacht.
Zum Unbehagen des Kommissars a.D. nimmt das Gespräch eine überraschende Wendung. Singer weiß bestens über Raths Vergangenheit Bescheid, er kennt die alten Kollegen, ja sogar seine Exfrau. Und er ist einer Sache auf der Spur, über die Rath unter keinen Umständen reden will: Ereignisse, die sich 1953 in Ostberlin zugetragen haben und bei denen auch die Morde von 1931 eine Rolle spielten.
Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros, des Waschhauses Potsdam und des Literaturladens Wist.
Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47
Ausverkauft!
Eintritt: 15 € / zzgl. 1,70 € Bearbeitungs- und Versandgebühr
Johannes Friedemann muss mit einer körperlichen Missbildung leben, nachdem die Amme ihn als Kleinkind vom Wickeltisch fallen ließ. Er zieht sich zurück in die Einsamkeit und entsagt der Liebe, bis er die schöne Gerda von Rinnlingen kennenlernt, die eine Seelenverwandtschaft mit ihm feststellt. Bei einem Empfang folgt er ihr in den Park, nach seinem Liebesgeständnis wird er von Gerda verlacht. Er sucht das Ende im nahe gelegenen Fluss.
»Der kleine Herr Friedemann« machte Thomas Mann als Schriftsteller bekannt.
Thomas Mann, 1875–1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.
Luckenwalde | Bibliothek im Bahnhof | Bahnhofsplatz 5
Karten unter:
03371 / 4033-40 (Schulveranstaltung)
Voller erstaunlicher Fakten über das Tierreich und mit viel Humor berichtet Bibi Dumon Tak in ihrem Buch für Kinder ab 9 Jahren, wie kurzweilig es sein kann, wenn Tiere über einander Referate halten! Die Tiere beschließen: Es wird Zeit, dass sie mal selbst über sich erzählen. Der Mensch sieht schließlich alles nur durch seine eigene Brille. Jedes Tier sucht sich ein anderes Tier aus, über das es erzählt: der Regenwurm die Anakonda, der Putzerfisch den Hai... Dabei erfahren nicht nur die anderen Tiere, sondern auch wir Menschen jede Menge Erstaunliches, Lustiges und Lehrreiches darüber, was es für Tiere auf der Welt gibt, wo und wie sie leben und vieles mehr. Hättest Du gewusst, dass es nur sieben ausschließlich schwarz-weiße Tierarten gibt? Und dass der Blaue Drache kein Fabeltier, sondern eine Nacktschnecke ist? Es lohnt sich, den Tieren zuzuhören! Kongenial und mit einem Augenzwinkern bebildert von Annemarie van Haringen - ein tolles Geschenk für alle kleinen und großen Tierfreunde!
Bibi Dumon Tak, geb. 1964 in Rotterdam, wollte ursprünglich Tierärztin oder Ornithologin werden, studierte dann aber Sprach- und Literaturwissenschaft und wurde Autorin vieler preisgekrönter Bücher. 2018 erhielt sie den mit 60000 € dotierten Theo-Thijssen-Preis für ihr Gesamtwerk.
Annemarie van Haeringen, geb. 1959, wuchs zwischen Hunden, Katzen, Fröschen und Schildkröten auf. Sie studierte Kunst an der Rietveld-Akademie in Amsterdam. Für ihre Werke wurde sie dreimal mit dem Goldenen Pinsel, dem wichtigsten niederländischen Preis für Illustration, ausgezeichnet.
Meike Blatnik (geb. 1974) studierte Neuere deutsche Literatur und Philosophie in Berlin. Während ihres Studiums arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für verschiedene Radio- und Fernsehsender. Für ihre Diplomarbeit recherchierte sie über Literaturkritik. Seit 2002 arbeitet sie in der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung eines Berliner Verlags. Ihre Liebe zur niederländischen Sprache und Literatur brachte sie 2006 zum Übersetzen. Zu ihren Übersetzungen gehören Kinder- und Jugendbücher von Marjolijn Hof, Bibi Dumon Tak und Kathleen Vereecken sowie Romane von Esther Gerritsen, Elvis Peeters und Sander Kollaard. Meike Blatnik lebt mit ihrer Familie in Berlin
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Stadtbibliothek Luckenwalde. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande
Zossen | Goethe Grundschule | Gerichtstraße 39
Karten unter:
03377 / 3040477 (Schulveranstaltung)
Voller erstaunlicher Fakten über das Tierreich und mit viel Humor berichtet Bibi Dumon Tak in ihrem Buch für Kinder ab 9 Jahren, wie kurzweilig es sein kann, wenn Tiere über einander Referate halten! Die Tiere beschließen: Es wird Zeit, dass sie mal selbst über sich erzählen. Der Mensch sieht schließlich alles nur durch seine eigene Brille. Jedes Tier sucht sich ein anderes Tier aus, über das es erzählt: der Regenwurm die Anakonda, der Putzerfisch den Hai... Dabei erfahren nicht nur die anderen Tiere, sondern auch wir Menschen jede Menge Erstaunliches, Lustiges und Lehrreiches darüber, was es für Tiere auf der Welt gibt, wo und wie sie leben und vieles mehr. Hättest Du gewusst, dass es nur sieben ausschließlich schwarz-weiße Tierarten gibt? Und dass der Blaue Drache kein Fabeltier, sondern eine Nacktschnecke ist? Es lohnt sich, den Tieren zuzuhören! Kongenial und mit einem Augenzwinkern bebildert von Annemarie van Haringen - ein tolles Geschenk für alle kleinen und großen Tierfreunde!
Bibi Dumon Tak, geb. 1964 in Rotterdam, wollte ursprünglich Tierärztin oder Ornithologin werden, studierte dann aber Sprach- und Literaturwissenschaft und wurde Autorin vieler preisgekrönter Bücher. 2018 erhielt sie den mit 60000 € dotierten Theo-Thijssen-Preis für ihr Gesamtwerk.
Annemarie van Haeringen, geb. 1959, wuchs zwischen Hunden, Katzen, Fröschen und Schildkröten auf. Sie studierte Kunst an der Rietveld-Akademie in Amsterdam. Für ihre Werke wurde sie dreimal mit dem Goldenen Pinsel, dem wichtigsten niederländischen Preis für Illustration, ausgezeichnet.
Meike Blatnik (geb. 1974) studierte Neuere deutsche Literatur und Philosophie in Berlin. Während ihres Studiums arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für verschiedene Radio- und Fernsehsender. Für ihre Diplomarbeit recherchierte sie über Literaturkritik. Seit 2002 arbeitet sie in der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung eines Berliner Verlags. Ihre Liebe zur niederländischen Sprache und Literatur brachte sie 2006 zum Übersetzen. Zu ihren Übersetzungen gehören Kinder- und Jugendbücher von Marjolijn Hof, Bibi Dumon Tak und Kathleen Vereecken sowie Romane von Esther Gerritsen, Elvis Peeters und Sander Kollaard. Meike Blatnik lebt mit ihrer Familie in Berlin
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Stadtbibliothek Zossen. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande
Berlin | Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund | In den Ministergärten 3
Karten unter:
www.landesvertretung-brandenburg.de
Eintritt: frei
In „Mariens Käfer“ entspinnt die Autorin und Malerin Lisa Kränzler ein Märchen über einen strahlend blauen Käfer, der sich nachts aus dem Paradies schleicht und allerlei Turbulenzen erlebt. Kurz vor Tagesanbruch quetscht er sich durch den Mauer-spalt, um unentdeckt wieder ins Paradies zu gelangen. Doch seine Ausflüge bleiben nicht ohne Folgen.
Lisa Kränzlers Märchen ist eine wunderbare, lustige und gefühlvolle Geschichte, die mit Fakten, Analysen und präziser Selbstbeobachtung der Autorin gespickt wird. Das Kunstmärchen geht auf das Gemälde „Das Paradiesgärtlein“ des Oberrheinischen Meisters von 1410/1420 zurück, auf welchem oben links ein unidentifizierbares Insekt zu sehen ist, das Lisa Kränzler als Inspiration für ihr Buch nutzt.
Lisa Kränzler, geboren 1983, ist bildende Künstlerin und Autorin. Ihr Debütroman „Export A“ erschien 2012. Für einen Auszug aus ihrem zweiten Roman „Nachhinein“ erhielt sie den 3sat-Preis beim Bach-
mann-Wettbewerb in Klagenfurt 2012. Der Roman stand 2013 auf der Shortlist des Leipziger Buch- preises. Es folgten Lichtfang 2014, danach das mit Tomaso Carnetto verfasste Manifest, später der Roman „Coming of Karlo“ und 2022 „Noon“. Lisa Kränzler lebt in Dresden.
Eine Kooperationsveranstaltung der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund und des Brandenburgischen Literaturbüros
Wilhelmshorst | Peter-Huchel-Haus | Hubertusweg 41
Fällt aus!
Eintritt: 7 / 5 €
Die Zwillinge Hugo und Willem Adema könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ist ein gefeierter Künstler, der andere leitet das vom Großvater aufgebaute millionenschwere Offshore-Imperium. Doch wer war dieser Großvater, der zuerst auf deutscher Seite kämpfte und sich dann dem Widerstand anschloss? Als seine verschollen geglaubten Tagebücher auftauchen, geht es für alle bald um viel mehr als nur die Vergangenheit. »Nirwana« ist ein schillernder Generationenroman über die bis in die Gegenwart wirkende Verschränkung von Wirtschaft und Faschismus, den Vormarsch der neuen Rechten und die Frage nach Macht und Ohnmacht der Kunst. »›Nirwana‹ gehört zu den Büchern, die man zum Ende hin langsamer liest, weil man nicht will, dass sie enden.« De Standaard
Tommy Wieringa, 1967 geboren, ist einer der erfolgreichsten niederländischen Schriftsteller. Er schreibt Romane, Erzählungen, Essays und Reisereportagen. Bei Hanser erschienen Joe Speedboat (Keine Zeit für Helden - Roman, 2006), Der verlorene Sohn (Roman, 2010), Eine schöne junge Frau (Roman, 2015), Niemandes Herr, niemandes Knecht (Hanser-Box, 2015) und Dies sind die Namen (Roman, 2016). Für Santa Rita (Roman, 2019) erhielt er den BookSpot Literaturpreis sowohl in der Kategorie der Kritiker als auch der Leser.
Jan Konst ist Literaturwissenschaftler und Niederlandist. Seit 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Niederländische Philologie (Literaturwissenschaft) an der Freien Universität Berlin. Seine Publikationen widmen sich der frühmodernen Literatur, den niederländisch-deutschen Literaturbeziehungen und der Gegenwartsliteratur in den Niederlanden und in Flandern. 2019 erschien auf Deutsch sein Buch „Der Wintergarten. Eine deutsche Familie im langen 20. Jahrhundert“.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und des Peter-Huchel-Hauses. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande.
Potsdam | Kleist Schule | Friedrich-Ebert-Straße 17
Karten unter:
0331 / 2896730
Eintritt: 12 / 10 €
Als im Oktober 1929 Gustav Stresemann, der erfolgreiche Außenminister, starb, fragten sich die Zeitgenossen, wie es nun mit der Republik weitergehen könne. Gerade formierte sich eine faschistische Koalition, die 1933 an die Macht kam; Bauern warfen Bomben, die öffentlichen Haushalte litten unter wachsenden Defiziten, bald schien das parlamentarische System gelähmt. Demokratische Republik oder faschistischer Staat – so lautete ab dem Sommer 1930 die Alternative.
Was folgte – der Aufstieg radikaler Kräfte, die Pulverisierung der bürgerlichen Milieus, der Aufruhr der Mittelschichten, die Selbstüberschätzung der Konservativen und Nationalisten, die sich einbildeten, Hitler zähmen zu können, Verelendung und Bürgerkriegsfurcht –, mündete in die verbrecherischste Diktatur des 20. Jahrhunderts. Jens Bisky erzählt, wie die Weimarer Republik in einem Wirbel aus Not und Erbitterung zerstört wurde. Es kommen Politiker und Journalisten der Zeit zu Wort, erschöpfte Sozialdemokraten, ratlose Liberale, nationalistische Desperados, Literaten, Juristen, Offiziere. Wie nahmen sie die Situation wahr? Welche Möglichkeiten hatten sie? – Das große Panorama einer extremen Zeit, die noch immer ihre Schatten auf die Gegenwart wirft.
Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er war lange Jahre Feuilletonredakteur der "Süddeutschen Zeitung" und arbeitet seit 2021 am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er ist Autor viel beachteter Bücher, darunter "Geboren am 13. August" (2004), "Unser König. Friedrich der Große und seine Zeit" (2011) und "Berlin. Biographie einer großen Stadt" (2019). 2017 verlieh ihm die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay.
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (Politisches Bildungsforum Brandenburg).
Oranienburg | Schloßplatz 1
Fällt aus!
Karten unter:
03301 / 600 8660
oder: Stadtbibliothek@oranienburg.de
Eintritt: frei (Um Anmeldungen wird gebeten)
Die Zwillinge Hugo und Willem Adema könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ist ein gefeierter Künstler, der andere leitet das vom Großvater aufgebaute millionenschwere Offshore-Imperium. Doch wer war dieser Großvater, der zuerst auf deutscher Seite kämpfte und sich dann dem Widerstand anschloss? Als seine verschollen geglaubten Tagebücher auftauchen, geht es für alle bald um viel mehr als nur die Vergangenheit. »Nirwana« ist ein schillernder Generationenroman über die bis in die Gegenwart wirkende Verschränkung von Wirtschaft und Faschismus, den Vormarsch der neuen Rechten und die Frage nach Macht und Ohnmacht der Kunst. »›Nirwana‹ gehört zu den Büchern, die man zum Ende hin langsamer liest, weil man nicht will, dass sie enden.« De Standaard
Tommy Wieringa, 1967 geboren, ist einer der erfolgreichsten niederländischen Schriftsteller. Er schreibt Romane, Erzählungen, Essays und Reisereportagen. Bei Hanser erschienen Joe Speedboat (Keine Zeit für Helden - Roman, 2006), Der verlorene Sohn (Roman, 2010), Eine schöne junge Frau (Roman, 2015), Niemandes Herr, niemandes Knecht (Hanser-Box, 2015) und Dies sind die Namen (Roman, 2016). Für Santa Rita (Roman, 2019) erhielt er den BookSpot Literaturpreis sowohl in der Kategorie der Kritiker als auch der Leser.
Jan Konst ist Literaturwissenschaftler und Niederlandist. Seit 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Niederländische Philologie (Literaturwissenschaft) an der Freien Universität Berlin. Seine Publikationen widmen sich der frühmodernen Literatur, den niederländisch-deutschen Literaturbeziehungen und der Gegenwartsliteratur in den Niederlanden und in Flandern. 2019 erschien auf Deutsch sein Buch „Der Wintergarten. Eine deutsche Familie im langen 20. Jahrhundert“.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und der Stadtbibliothek Oranienburg. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande. Eine Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (Politisches Bildungsforum Brandenburg).