Veranstaltungen

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Freitag
29.
Juni 2018
18-24 Uhr

Rainald Grebe
(c) ireas [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

"Brandenburg liest" in Cottbus

Cottbus | Kongresssaal Branitz | Heinrich-Zille-Straße 120

Karten unter:
0331-2804103
oder: www.ticketonline.de, www.eventim.de

Eintritt: 20 / 18 € - lautix-Card-Besitzer (19 / 17 €)

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Mit Reinald Grebe & Tilla Kratochwil, Julia Schoch, John von Düffel, Antje Strubel, Sven Stricker, Steffen Schroeder und Paula Amelie Carstensen

Das Brandenburgische Literaturbüro präsentiert an einem Abend zahlreiche Neuerscheinungen von Autoren und Autorinnen, die Ihren Lebensmittelpunkt in Brandenburg gefunden haben. Es ist überdies eine Mischung aus gestandenen und debütierenden Autoren und Autorinnen.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros in Kooperation mit der Lausitzer Rundschau und mit Unterstützung durch die Land Brandenburg Lotto GmbH.

Lotto Brandenburg

Donnerstag
12.
Juli 2018
12.00- 13.30 Uhr

Lutz Seiler
(c) Jürgem Bauer

Lutz Seiler "Meine Wohnung" Lesung & Gespräch

Im Rahmen des Seminars "Der Literaturbetrieb: Seine Protagonisten, Regeln und Präsentationsformen" im FB Kulturarbeit

Potsdam | Fachhochschule | Kiepenheuerallee 5

Karten unter:
0331-5801601
oder: www.fh-potsdam.de/kulturarbeit

Eintritt: frei

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In seinem ersten bei Suhrkamp Berlin erschienen Roman "Kruso" erzählt Lutz Seiler ein Inselabenteuer und die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft. Am Ende steht in "Kruso" ein Kampf auf Leben und Tod - und ein Versprechen.
Der Autor schlägt einen Bogen vom Sommer 89 bis in die Gegenwart. Seilers einzigartige Recherche, die diesem Buch zugrunde liegt, folgt dabei den Spuren jener Menschen, die bei ihrer Flucht über die Ostsee verschollen sind.
In der neuen Erzählung "Meine Wohnung" schildert Seiler den inneren und äußeren Aufbruch eines angehenden Schriftstellers in den Umbuchzeiten des Wendejahrs 1989, und von den handfesten Versuchen, sich in Berlin eine bereits verlassene Wohnung zu erobern. Auf poetische Weise legt der Text die Skrupel und Unsicherheiten des Protagonisten frei, die ihn ins wirkliche Leben begleiten.

Lutz Seiler, geboren 1963 in Gera/Thüringen, lebt in Wilhelmshorst und Stockholm. Für sein Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Bremer Literaturpreis und dem Fontane¬-Preis. Für "Kruso" erhielt er den Deutschen Buchpreis 2014.

Eine Veranstaltung der FH Potsdam und des Brandenburgischen Literaturbüros

Dienstag
21.
August 2018
20.00 Uhr

Jürgen Israel
(c) Peter Walther

Jürgen Israel „Der junge Herr Godeau am Karfreitag“

Lesung und Gespräch
Moderation: Peter Walther

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstr. 46/47

Karten unter:
0331-2804103

Eintritt: 8 / 6 €

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Liebe und Tod, das Vergehen der Zeit, der Verlust von Heimat sind die Themen des neuen Erzählbandes von Jürgen Israel. Das Besondere der Texte ist ihre formale Vielfalt. Sie reicht von der herkömmlichen Erzählung, über die Darstellung anekdotischer Ereignisse bis zu kürzesten Momentaufnahmen innerer Befindlichkeiten. So kommt eine Liebesgeschichte als Eröffnungsrede zu einer kulturgeschichtlichen Ausstellung daher, eine andere als Telefongespräch zweier Freundinnen. Telefongespräche spielen überhaupt eine große Rolle bei den Gesprächen unter vertrauten Personen. Angesiedelt sind die Texte im biblischen Israel, in einem Alpendorf gegen Ende des 20. Jahrhunderts, in einer nordafrikanischen Kleinstadt und einem siebenbürgischen Dorf der unmittelbaren Gegenwart sowie einer nicht näher lokalisierten Gegenwart. In allen Texten spricht sich die tiefe Achtung des Autors vor der menschlichen Existenz mit ihren Abgründen und Bedingungen aus.
Jürgen Israel, geboren 1944 in Hörnitz / Oberlausitz, ist Lektor, Publizist und Autor. Seine Veröffentlichungen umfassen Prosa, Gedichte, Essays und Arbeiten unter anderem zu Anna Seghers, Marie Luise Kaschnitz, Ilse Langner, Heinrich Alexander Stoll und Albrecht Goes. Zuletzt veröffentlichte er „Katzendorfer Tagebuch“ (2016).

Mittwoch
29.
August 2018
19.30 Uhr

Kris van Steenberge
(c) Johan Jacobs

Der flämische Autor Kris Van Steenberge präsentiert sein Buch „Verlangen“

Moderation und Lesung des deutschen Textes: Jan Konst

Zossen | NEUES LEBEN IM ALTEN HAUS | Kirchplatz 7

Karten unter:
03377-3040477

Eintritt: 8 / 6 €

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Das 19. Jahrhundert neigt sich dem Ende zu. In dem kleinen belgischen Dorf Woesten, unweit von Ypern, erwartet das junge Ehepaar Duponselles Zwillinge. Doch die Ehe steht unter keinem guten Stern. Beim erstgeborenen Valentijn geht alles gut, aber das zweite Kind kommt mit einem deformierten Gesicht zur Welt und geht fortan als Namenlos durchs Leben. Als die Brüder heranwachsen, ist Valentijn bei allen beliebt, während die Dorfbewohner und sogar sein eigener Vater nichts mit Namenlos zu schaffen haben wollen. Dann bricht der Erste Weltkrieg aus, und das kleine Woes-ten liegt mitten im großen Weltgeschehen. Als auch noch Elisabeth ermordet aufgefunden wird, ist für niemanden mehr das Leben wie zuvor. Vor der his-torischen Kulisse des ländlichen Flanderns entfaltet Kris Van Steenberge mit zeitloser Aktualität das psychologisch eindringliche Porträt einer Familie, eines Ortes und einer vergangenen Epoche.
Kris Van Steenberge, geboren 1963 in Lier / Belgien, arbeitet als Dramatiker, Regisseur und Lehrer. Die Geschichten seines Großvaters über den „Großen Krieg“ waren der Ausgangspunkt für seinen ersten Roman. 2014 wurde „Verlangen“ mehrfach als das beste flämische Debüt ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt.
Jan Konst ist Literaturwissenschaftler und Niederlandist. Seit 1994 arbeitet er als Hochschullehrer an der Freien Universität Berlin. Seit 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls „Niederländische Philologie: Literaturwissenschaft“. Seine Publikationen widmen sich vor allem den niederländisch-deutschen Literaturbeziehungen und der Gegenwartsliteratur in den Niederlanden und Flandern.
Hans-Jochen Röhrig, geboren 1943 in Leipzig, absolvierte nach einer Bibliothekarausbildung sein Schauspielstudium an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig. Erste Engagements hatte er am Städtischen Theater Leipzig und am Stadttheater Plauen. Von 1977 bis 2008 war Röhrig Ensemblemitglied des Hans Otto Theaters in Potsdam.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft von Belgien, Generaldelegation der Regierung Flanderns

Donnerstag
30.
August 2018
20.00 Uhr

Kris van Steenberge
(c) Johan Jacobs

Der flämische Autor Kris Van Steenberge präsentiert sein Buch „Verlangen“

Grusswort: Koen Haverbeke (Generaldelegierter der Regierung Flanderns in Deutschland)
Lesung und Gespräch
Moderation: Jan Konst
Den deutschen Text liest der Schauspieler Hans-Jochen Röhrig

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstr. 46/47

Karten unter:
0331-2804103

Eintritt: 10 / 8 €

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Das 19. Jahrhundert neigt sich dem Ende zu. In dem kleinen belgischen Dorf Woesten, unweit von Ypern, erwartet das junge Ehepaar Duponselles Zwillinge. Doch die Ehe steht unter keinem guten Stern. Beim erstgeborenen Valentijn geht alles gut, aber das zweite Kind kommt mit einem deformierten Gesicht zur Welt und geht fortan als Namenlos durchs Leben. Als die Brüder heranwachsen, ist Valentijn bei allen beliebt, während die Dorfbewohner und sogar sein eigener Vater nichts mit Namenlos zu schaffen haben wollen. Dann bricht der Erste Weltkrieg aus, und das kleine Woes-ten liegt mitten im großen Weltgeschehen. Als auch noch Elisabeth ermordet aufgefunden wird, ist für niemanden mehr das Leben wie zuvor. Vor der his-torischen Kulisse des ländlichen Flanderns entfaltet Kris Van Steenberge mit zeitloser Aktualität das psychologisch eindringliche Porträt einer Familie, eines Ortes und einer vergangenen Epoche.
Kris Van Steenberge, geboren 1963 in Lier / Belgien, arbeitet als Dramatiker, Regisseur und Lehrer. Die Geschichten seines Großvaters über den „Großen Krieg“ waren der Ausgangspunkt für seinen ersten Roman. 2014 wurde „Verlangen“ mehrfach als das beste flämische Debüt ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt.
Jan Konst ist Literaturwissenschaftler und Niederlandist. Seit 1994 arbeitet er als Hochschullehrer an der Freien Universität Berlin. Seit 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls „Niederländische Philologie: Literaturwissenschaft“. Seine Publikationen widmen sich vor allem den niederländisch-deutschen Literaturbeziehungen und der Gegenwartsliteratur in den Niederlanden und Flandern.
Hans-Jochen Röhrig, geboren 1943 in Leipzig, absolvierte nach einer Bibliothekarausbildung sein Schauspielstudium an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig. Erste Engagements hatte er am Städtischen Theater Leipzig und am Stadttheater Plauen. Von 1977 bis 2008 war Röhrig Ensemblemitglied des Hans Otto Theaters in Potsdam.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft von Belgien, Generaldelegation der Regierung Flanderns.

Freitag
31.
August 2018
19.30 Uhr

Kris van Steenberge
(c) Johan Jacobs

Der flämische Autor Kris Van Steenberge präsentiert sein Buch „Verlangen“

Moderation und Lesung des deutschen Textes: Jan Konst

Premnitz | Villa am See | Mozartstr. 1

Karten unter:
03386-2139680

Eintritt: 10 €

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Das 19. Jahrhundert neigt sich dem Ende zu. In dem kleinen belgischen Dorf Woesten, unweit von Ypern, erwartet das junge Ehepaar Duponselles Zwillinge. Doch die Ehe steht unter keinem guten Stern. Beim erstgeborenen Valentijn geht alles gut, aber das zweite Kind kommt mit einem deformierten Gesicht zur Welt und geht fortan als Namenlos durchs Leben. Als die Brüder heranwachsen, ist Valentijn bei allen beliebt, während die Dorfbewohner und sogar sein eigener Vater nichts mit Namenlos zu schaffen haben wollen. Dann bricht der Erste Weltkrieg aus, und das kleine Woes-ten liegt mitten im großen Weltgeschehen. Als auch noch Elisabeth ermordet aufgefunden wird, ist für niemanden mehr das Leben wie zuvor. Vor der his-torischen Kulisse des ländlichen Flanderns entfaltet Kris Van Steenberge mit zeitloser Aktualität das psychologisch eindringliche Porträt einer Familie, eines Ortes und einer vergangenen Epoche.
Kris Van Steenberge, geboren 1963 in Lier / Belgien, arbeitet als Dramatiker, Regisseur und Lehrer. Die Geschichten seines Großvaters über den „Großen Krieg“ waren der Ausgangspunkt für seinen ersten Roman. 2014 wurde „Verlangen“ mehrfach als das beste flämische Debüt ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt.
Jan Konst ist Literaturwissenschaftler und Niederlandist. Seit 1994 arbeitet er als Hochschullehrer an der Freien Universität Berlin. Seit 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls „Niederländische Philologie: Literaturwissenschaft“. Seine Publikationen widmen sich vor allem den niederländisch-deutschen Literaturbeziehungen und der Gegenwartsliteratur in den Niederlanden und Flandern.
Hans-Jochen Röhrig, geboren 1943 in Leipzig, absolvierte nach einer Bibliothekarausbildung sein Schauspielstudium an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig. Erste Engagements hatte er am Städtischen Theater Leipzig und am Stadttheater Plauen. Von 1977 bis 2008 war Röhrig Ensemblemitglied des Hans Otto Theaters in Potsdam.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft von Belgien, Generaldelegation der Regierung Flanderns.

Sonntag
16.
September 2018
16.00 Uhr

Christine von Brühl
(c) Thomas Kierok

Christine von Brühl
„Gerade dadurch sind sie mir lieb. Theodor Fontanes Frauen“

Literaturgespräche Premnitz-Rathenow 2018

Nennhausen | Schloss Nennhausen | Fouqué-Platz 4

Karten unter:
033878 – 60505
oder: info@schloss-nennhausen.de

Eintritt: 8 / 6 €

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Kaum ein Autor hat derart eindrückliche Frauenporträts geschaffen wie Theodor Fontane: Effi Briest, die Witwe Pittelkow, Grete Minde oder Jenny Treibel, Cécile, die Schwestern Poggenpuhl oder Mathilde Möhring – sie bevölkern die Romane Fontanes und bleiben im Gedächtnis. Oft genug handelte es sich bei Fontanes Frauen, die mit dem bürgerlichen Moralkodex ihre Zeit in Konflikt geraten waren. Dafür wurden sie streng verurteilt. Fontane verarbeitete dabei realen Erfahrungen. Christine von Brühl zeigt in faszinierenden Porträts die Welt der Frauen, die Fontanes Leben und sein Werk bevölkerten.
Christine von Brühl, geboren 1962, studierte Slawistik, Geschichte und Philosophie in Lublin, Heidelberg und Wien. Nach Stationen bei der „Zeit“, „Sächsische Zeitung“ und „Das Magazin“ lebt sie heute als freischaffende Autorin in Berlin. Bei Atb lieferbar ist ihre Biographie „Die preußische Madonna. Auf den Spuren der Königin Luise“.

Eine Veranstaltungsreihe des Brandenburgischen Literaturbüros. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft. Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Dienstag
18.
September 2018
19.30 Uhr

David Whitehouse
(c)James Leighton Burns

David Whitehouse
„Der Blumensammler“

Lesung & Gespräch
deutsche Lesung Frank Röder
Moderation und Übersetzung
Sigrid Löffler

Potsdam | Schaugewächshäuser im Botanischen Garten | Maulbeerallee 2

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

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New York, 1983. Als Peter Manyweathers in einer Bibliothek einen alten Liebesbrief entdeckt, weiß er noch nicht, dass er gerade das größte Abenteuer seines Lebens in den Händen hält. Sechs seltene Blumen sind in dem geheimnisvollen Brief notiert. Sechs Blumen, die so unvergleichlich sind, dass Peter für sie um die ganze Welt reisen wird.
Drei Jahrzehnte später wandelt der Londoner Dove Gale fasziniert auf den Spuren des Blumensammlers, dessen Leben ihm in migränehaften Erinnerungsschüben erscheint. Doch weshalb erinnert er sich an das Leben von Peter Manyweathers, und was verbindet die beiden Männer miteinander?
Ein spektakulärer Roman über Liebe und Verlust, Erinnerung und Identität.

David Whitehouse, geboren 1981 in Nuneaton, England. Nachdem er 2015 für seinen Roman »Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek« per Bus durch Deutschlands Buchhandlungen reiste, legt er nun seinen neuen Roman »Der Blumensammler« vor. David Whitehouse lebt in London.

Eine Veranstaltung des Klett-Cotta-Verlags, des Freundeskreises Botanischer Garten Potsdam, dem Brandenburgischen Literaturbüro und dem Literaturladen Wist

Sonntag
23.
September 2018
16.00 Uhr

Christian Redl
(c) Jim Rakete

Lausitzer LesART
„Wahre Verbrechen - Wahre Geschichten“

Christian Redl liest aus dem Magazin CRIME vom STERN

Lübbenau | Schloss Lübbenau | Schlossbezirk 6

Karten unter:
03542/873-0
oder: info@schloss-luebbenau.de

Eintritt: 18 €

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Christian Redl ist das Gesicht der ZDF-Spreewaldkrimis. Den sonst eher wortkargen Kommissar Krüger lässt Redl bei dieser inszenierten Lesung einmal in den Hintergrund treten. Stattdessen leiht der Schauspieler seine Stimme den Geschichten aus CRIME, dem True-Crime-Magazin des STERN, das seit seinem Erscheinen vor zwei Jahren aus dem deutschen Krimimarkt nicht mehr wegzudenken ist. Er liest Geschichten über wahre Verbrechen, die emotional aufrütteln, erschrecken, aber auch zornig und nachdenklich machen. Und ihnen allen ist die Spannung gemeinsam, von der sie geprägt sind.
Christian Redl stellt zwei packende Fälle auf der Bühne vor. Redl selbst ist nicht nur für seine Rolle als Kommissar Krüger bekannt, sondern auch durch seine abgründigen Figuren, die er im Film und auf der Bühne spielte. Dabei ist er bestens vertraut mit beiden Seiten, der des Täters und der des Kommissars. „Auf die Rolle im ‚Hammermörder’ werde ich immer noch angesprochen“, sagt der Schauspieler. 1990 spielte er die Figur, die ihm fortan so etwas wie ein Abonnement auf die „Mords-Rollen“ und die anderer Bösewichte im Fernsehen einbrachte. Bis 2006 – seitdem ist er als Kommissar Krüger im Spreewald unterwegs.
Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros, des Schlosses Lübbenau und der Lausitzer Rundschau

Donnerstag
27.
September 2018
19.30 Uhr

Norman Ohler
(c) Urban Zintel

Norman Ohler
"Die Gleichung des Lebens."

Moderation: Hendrik Röder

Rathenow | Stadtbibliothek Rathenow | Schleusenplatz 4

Karten unter:
03385-512683

Eintritt: 8 / 6 €

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Friedrich der Große, der Mathematiker Leonhard Euler und die Trockenlegung des Oderbruchs.

Sommer 1747. Friedrich II. will das unwegsame, von aufsässigen wendischen Fischern bewohnte Oderbruch in Ackerland verwandeln. Das Mathematikgenie Leonhard Euler soll die nötigen Berechnungen durchführen. Doch als ein Ingenieur des Königs ermordet wird, verliert sich Euler in diesem preußischen Amazonien, das dem Untergang geweiht ist, sich aber mit allen Mitteln wehrt.
Friedrich II. will die Sumpfgebiete östlich von Berlin trockenlegen, um dort Flüchtlinge anzusiedeln. Wo noch Fische, Schildkröten und Wasservögel in überwältigender Artenvielfalt leben, sollen Kühe grasen und die Kartoffel wachsen. Es ist die Zeit vor der gewaltigen Johanniflut, die das Bruch wie seit Urzeiten überschwemmen wird. Unter den Fischern herrscht Unruhe, sie fürchten den Untergang ihrer Welt. Als der Ingenieur Mahistre tot am Oderstrand angetrieben wird, übernimmt Leonhard Euler die Ermittlungen und gerät plötzlich selbst ins Visier. Nur die Begegnung mit Oda, der Tochter des Anführers der Wenden, kann sein Leben noch retten.
Ein hervorragend recherchierter, atmosphärisch dichter Roman mit einer erstaunlichen Vielfalt an Figuren und Stimmungen: Vor dem Hintergrund des 18. Jahrhunderts entsteht ein Tableau um Verdrängung, Angst vor dem Fremden und Kolonialisierung, das wie ein Spiegelbild unserer Gegenwart wirkt.
Norman Ohler geboren 1970 in Zweibrücken, mit 22 Jahren besuchte er die renommierte Hamburger Journalistenschule, es folgten Arbeiten für die Zeitschriften »Spiegel«, »Stern« und »Geo«. Ohler veröffentlichte mehrere Romane »Die Quotenmaschine«, »Mitte« und »Stadt des Goldes«.2015 erschien nach fünfjähriger Recherche Ohlers erstes Sachbuch »Der totale Rausch« über die bisher kaum aufgearbeitete Rolle von Drogen im Dritten Reich erschienen. Sein Sachbuch "Der totale Rausch". Er lebt als freier Schriftsteller in Berlin.

Donnerstag
11.
Oktober 2018
19.00 Uhr

Steffen Schroeder
(c) Anne Heinlein

Steffen Schroeder
"Was alles in einem Menschen sein kann: Begegnung mit einem Mörder"

Literaturgespräche Premnitz-Rathenow 2018

Rathenow | Buchhandlung Tieke | Berliner Str. 4

Karten unter:
03385 / 510232
oder: info@buchhandlung-tieke.de

Eintritt: 8 / 6 €

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2013 stehen sich Steffen Schroeder und Micha im Gefängnis Berlin-Tegel zum ersten Mal gegenüber. Ein Gespräch über ihre schwierige Jugend bringt sie einander näher, bei allen Unterschieden: Schroeder wurde Schauspieler, Micha rutschte ins rechte Milieu ab, brachte einen Menschen um. Es beginnt eine besondere Beziehung: Schroeder, bekannt als Kommissar Kowalski in «SOKO Leipzig», wird Vollzugshelfer des lebenslänglich Verurteilten. Er lernt den Gefängnisalltag kennen, erfährt von Rangordnungen, Drogen, Ausbruchsversuchen; über die Jahre dringt er tief in Michas Geschichte ein, erfährt immer wieder Neues, Überraschendes. Für Micha wird er wichtiger und wichtiger, er begleitet ihn bei Freigängen, ist ihm Auge und Ohr für die Welt. Bald sieht Schroeder sich selbst und sein Leben in neuem Licht: Was unterscheidet ihn eigentlich von Micha? Und welche Entscheidungen und Wendepunkte führen überhaupt dazu, dass ein Leben gelingt oder scheitert?
Steffen Schroeder schreibt mit viel Gespür für das Menschliche über eine außergewöhnliche Begegnung und stellt dabei existenzielle Fragen nach Schuld, Schicksal und der Verantwortung dem eigenen Leben gegenüber. Der Fernsehkommissar und der Mörder - ein starkes, glänzend erzähltes Buch.

Steffen Schroeder wurde 1974 in München geboren. Nach seiner Schauspielausbildung war er zunächst Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, dann beim Berliner Ensemble. Er wirkte in Fernsehserien wie «Der Kriminalist», «Bella Block» und «Tatort» sowie in Kinofilmen wie «Der Rote Baron» oder «Keinohrhasen» mit. In der erfolgreichen ZDF-Serie «SOKO Leipzig» spielt er seit 2012 den Polizeioberkommissar Tom Kowalski. Steffen Schroeder lebt mit seiner Familie in Potsdam.

Eine Veranstaltungsreihe des Brandenburgischen Literaturbüros. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft. Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Montag
15.
Oktober 2018
19.00 Uhr

Norman Ohler
(c) Urban Zintel

Norman Ohler
„Die Gleichung des Lebens.“

Moderation: Hendrik Röder

Frankfurt (Oder) | Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst | Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Str.11

Karten unter:
0355-49494021

Eintritt: 10 / 8 €

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Friedrich der Große, der Mathematiker Leonhard Euler und die Trockenlegung des Oderbruchs.

Sommer 1747. Friedrich II. will das unwegsame, von aufsässigen wendischen Fischern bewohnte Oderbruch in Ackerland verwandeln. Das Mathematikgenie Leonhard Euler soll die nötigen Berechnungen durchführen. Doch als ein Ingenieur des Königs ermordet wird, verliert sich Euler in diesem preußischen Amazonien, das dem Untergang geweiht ist, sich aber mit allen Mitteln wehrt.
Friedrich II. will die Sumpfgebiete östlich von Berlin trockenlegen, um dort Flüchtlinge anzusiedeln. Wo noch Fische, Schildkröten und Wasservögel in überwältigender Artenvielfalt leben, sollen Kühe grasen und die Kartoffel wachsen. Es ist die Zeit vor der gewaltigen Johanniflut, die das Bruch wie seit Urzeiten überschwemmen wird. Unter den Fischern herrscht Unruhe, sie fürchten den Untergang ihrer Welt. Als der Ingenieur Mahistre tot am Oderstrand angetrieben wird, übernimmt Leonhard Euler die Ermittlungen und gerät plötzlich selbst ins Visier. Nur die Begegnung mit Oda, der Tochter des Anführers der Wenden, kann sein Leben noch retten.
Ein hervorragend recherchierter, atmosphärisch dichter Roman mit einer erstaunlichen Vielfalt an Figuren und Stimmungen: Vor dem Hintergrund des 18. Jahrhunderts entsteht ein Tableau um Verdrängung, Angst vor dem Fremden und Kolonialisierung, das wie ein Spiegelbild unserer Gegenwart wirkt.
Norman Ohler geboren 1970 in Zweibrücken, mit 22 Jahren besuchte er die renommierte Hamburger Journalistenschule, es folgten Arbeiten für die Zeitschriften »Spiegel«, »Stern« und »Geo«. Ohler veröffentlichte mehrere Romane »Die Quotenmaschine«, »Mitte« und »Stadt des Goldes«.2015 erschien nach fünfjähriger Recherche Ohlers erstes Sachbuch »Der totale Rausch« über die bisher kaum aufgearbeitete Rolle von Drogen im Dritten Reich erschienen. Sein Sachbuch "Der totale Rausch". Er lebt als freier Schriftsteller in Berlin.

Donnerstag
18.
Oktober 2018
19.30 Uhr

Lea Streisand
(c)Gerald von Foris

Lea Streisand „Im Sommer wieder Fahrrad“

Zossen | NEUES LEBEN IM ALTEN HAUS | Kirchplatz 7

Karten unter:
03377-3040477

Eintritt: 8 / 6 €

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Wo die strahlende Lea ist, da ist das Leben – bis sie plötzlich, mit gerade dreißig, schwer erkrankt. Als sie fast die Hoffnung verliert, muss Lea an ihre Großmutter Ellis denken. Die Erinnerung an diese besondere Frau stärkt Lea den Rücken. Mit leichter Feder, Herz und Humor erzählt Lea Streisand die Geschichte zweier unverwechselbarer, starker Frauen.

Seit 2003 liest LEA STREISAND auf Lesebühnen und Poetry Slams. Die gebuürtige Berlinerin schreibt Kolumnen für die taz und hat eine wöchentliche Hörkolumne auf Radio Eins. "Im Sommer wieder Fahrrad" ist ihr erster Roman und erschien 2016 bei Ullstein.

Donnerstag
25.
Oktober 2018
19.30 Uhr

Reinhard Stöckel
(c) Schorr

Buchpremiere im Rahmen der Lausitzer LesART
Reinhard Stöckel „Der Mongole“

Moderation: Hendrik Röder
Anschließend Empfang

Cottbus | Stadt- und Regionalbibliothek | Berliner Straße 13/14

Eintritt: 5 €

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Fahrerlose Züge oder Drohnen, die schwere Einkaufstaschen in der Luft nach Hause befördern (und dabei schon mal von frechen Spatzen gekapert werden): Wir schreiben das Jahr 2025, als Radik, ein Mann um die 30, an einen verlassenen Flecken Deutschlands unweit der polnischen Grenze reist, um im Auftrag seines Professors Wölfe zu beobachten. Seine wahre Leidenschaft aber gilt dem Sonnentau, den er in den Lausitzer Mooren zu finden hofft. Die Suche nach dieser seltenen fleischfressenden Pflanze gerät dabei zur geheimnisvollen Reise zu Radiks Wurzeln: Sie führt in die politisch bewegte Zeit der 1990er-Jahre, als die Deutsche Larissa und der desertierte Sowjetsoldat Sayan, wegen seiner tuwinischen Abstammung der Mongole genannt, eine tragische Liebesgeschichte durchlebten ...
Es ist der fesselnde Plot dieser deutsch-russischen Romeo und Julia-Variation, es sind die Einblicke in die tuwinische Ethnie genauso wie die herrlich skurrilen Szenen der schönen neuen Welt, die Reinhard Stöckels neuen Roman zum Leseereignis machen. Ganz nebenbei besticht "Der Mongole" durch die präzis gesetzte Sprache, die den Autor als ganz großen Erzähler ausweist.

Reinhard Stöckel, geboren 1956, lebt in der Niederlausitz nahe Cottbus. Gelernter Bibliothekar, studierte am Leipziger Literaturinstitut, arbeitete u. a. als Gießereiarbeiter und Publizist, gegenwärtig im IT-Service tätig. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Kinderbücher. Sein Roman "Der Lavagänger" erschien 2009 im Aufbau Verlag.

Eine Veranstaltung des Lernzentrums Cottbus, des Brandenburgischen Literaturbüros und der Lausitzer Rundschau

Samstag
10.
November 2018
19.30 Uhr

Rainald Grebe
(c) SanJacinto

"Die Ehebriefe von Theodor und Emilie Fontane"

Gelesen von Reinald Grebe & Tilla Kratochwil

Wünsdorf | Bürgerhaus Wünsdorf | Am Bürgerhaus 1

Karten unter:
03372-70280815

Eintritt: 12 / 10 €

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Eine außergewöhnliche Künstlerehe bringt außergewöhnliche Briefe hervor. Die Zeilen, die Theodor Fontane und seine Frau Emilie wechselten, gewähren intime Einblicke in die Höhen und Tiefen einer Dichterexistenz und zeichnen das lebendige Bild einer starken Frau, die aus dem Schatten ihres Mannes tritt.
Reinald Grebe und die Schauspielerin Kratochwil haben überraschende, schmerzliche wie schöne Briefe des Ehepaars zusammengestellt, ihre Auswahl umspannt ein halbes Jahrhundert. Lange Phasen der Trennung, bedingt durch dienstliche und schriftstellerische Verpflichtungen, aber auch durch die schwierige wirtschaftliche Lage der Familie, werden durch Briefe überbrückt. Wie das Gespräch in Zeiten der Nähe, so gehört der ununterbrochene, zuweilen überbordende briefliche Austausch zum Wesen dieser Künstlerehe. Ein wunderbarer Lesestoff und eine anschauliche Kultur- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Reinald Grebe,1971 in Köln geboren, studierte 1993–1997 Puppenspiel an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Er arbeitet als Autor, Kabarettist, Liedermacher und Dramaturg. Grebe wurde u. a. mit dem Prix Pantheon 2003, dem Deutschen Kleinkunstpreis 2006 und 2011 und dem Deutschen Kabarettpreis 2012 ausgezeichnet.

Tilla Kratochwil, 1974 in Zittau geboren, studierte 1995–1999 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Seit 2002 ist sie freischaffend tätig u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Frankfurt u.a.

Dienstag
20.
November 2018
20.00 Uhr

Iwan-Michelangelo d'Aprile
(c)Thomas Roese

Iwan-Michelangelo d'Aprile
Fontane. Ein Jahrhundert in Bewegung

Lesung & Gespräch
Moderation Peer Trilcke

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 - 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

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Theodor Fontane war einer der modernsten Autoren seiner Zeit (1819-1898) Er schrieb Balladen über amerikanische Dampfschiffe und Eisenbahnunfälle in Schottland, als Journalist und Romanautor war er ein unermüdlicher Stoffesammler, der mit Genres und Formaten ebenso unternehmungsfreudig experimentierte, wie er es mit den Arzneimischungen im Apothekerlabor getan hatte, so lange, «bis die Mischung stimmte».
Der Germanist Iwan-Michelangelo D'Aprile löst den Autor von «Effi Briest» und des «Stechlin» aus seinem preußisch-brandenburgischen Nahbereich und sucht Fontane inmitten der beschleunigten, zunehmend elektrifizierten und globalisierten Welt auf. Wir begegnen Fontane bei der Eröffnung der ersten deutschen Eisenbahnlinien, begleiten ihn als frühen Pauschaltouristen auf hohe See und erleben ihn 1848 als Barrikadenkämpfer und als Wahlmann für das erste frei gewählte Parlament der deutschen Geschichte. Wir folgen ihm als Korrespondenten nach London, lernen ihn als Beobachter der neuen foto- und telegrafiegestützten Kriegsreportage sowie als Kolonialismuskritiker kennen. Und wir erleben, wie er vom Untergang des alten Preußen erzählt, im fortgeschrittenen Alter energisch im Kulturbetrieb der Hauptstadt des neuen Kaiserreichs Berlin mitmischt, den modernen Berliner Gesellschaftsroman begründet und zum Förderer und Idol einer neuen Generation junger Avantgardisten wird. D'Apriles lebendige und kenntnisreiche Darstellung des Lebens von Theodor Fontane weitet sich zum Epochenporträt des 19. Jahrhunderts. So entsteht ein vielschichtiges und spannungsreiches Bild, das zur Neulektüre eines literarischen Klassikers einlädt.

Iwan-Michelangelo D'Aprile, geboren 1968 in Berlin, ist Literarturwissenschaftler und Historiker. Er hat zur Kulturgeschichte Berlins im 19. Jahrhundert sowie zur Geschichte des Journalismus publiziert und lehrt als Professor für «Kulturen der Aufklärung» an der Universität Potsdam.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros, des Fontane-Archivs und des Rowohlt Verlags