Veranstaltungen

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Samstag
10.
Oktober 2020
19.30 Uhr

Jörg Schüttauf
(c) Steffen T. Sengebusch

Holger Umbreit
(c) Jürgen Kemmer

Jörg Schüttauf und Holger Umbreit "DER HUNDERTJÄHRIGE, DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND"

von Jonas Jonasson in der Übersetzung von Wibke Kuhn, szenische Lesung

Wünsdorf | Am Bürgerhaus 1

ausverkauft

Karten unter:
03377 / 3040477
oder: 033702 / 60815

Eintritt: 12 / 10 €

"Es gibt eigentlich nur zwei Dinge, die ich besser kann als die meisten anderen. Ich kann Schnaps aus Ziegenmilch herstellen und eine Atombombe zusammenbasteln."

Allan Karlsson wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Stadtrat und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, verschwindet der Hundertjährige ganz einfach - und versetzt ganz Schweden in Aufruhr. Ein Koffer mit gestohlenem Geld, in dessen Besitz Allan eher zufällig gelangt, bringt eine Verbrecherorganisation auf den Plan, die ihr Eigentum zurückhaben möchte. So kommt es, dass schließlich nicht nur die Polizei hinter ihm her ist, sondern auch die Ganoven. Glücklicherweise muss er seinen Weg nicht allein fortsetzen. Nach und nach gesellen sich skurrile Figuren wie der Gelegenheitsdieb Julius Jonsson, der ewige Student Benny Ljungberg und die schöne Gunilla Björklund hinzu. Unauffällig kann die ungewöhnliche Reisegruppe nicht reisen, da auch noch Elefant Sonja mit an Bord ist. Dass auch einige Leichen den Fluchtweg von Allan und seinem Gefolge pflastern, ergibt sich eher zufällig. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jüngeren Jahren das ganze Weltgeschehen auf den Kopf gestellt. Jonas Jonasson erzählt die Geschichte einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war. Der Titel ist seit seinem Erscheinen von keiner Bestsellerliste mehr wegzudenken und ist bis dato drei Millionen Mal allein im deutschsprachigen Raum verkauft worden.

Samstag
10.
Oktober 2020
19.00 Uhr

John von Düffel
(c) Katja von Düffel

 

Lange Nacht der Bibliotheken
John von Düffel "Der brennende See"

Moderation: Hendrik Röder

Luckenwalde | Bibliothek im Bahnhof | Bahnhofsplatz 5

Karten unter:
03371 / 403340

Eintritt: 8 / 6 €

RESERVIEREN

Hannah, Tochter eines Schriftstellers, kehrt nach dem Tod ihres Vaters in die Stadt ihrer Kindheit zurück. An seinem Erbe ist sie wenig interessiert, zumal der alleinlebende und verstummte alte Mann ihr wenig hinterlassen hat. Doch als Hannah erste Schritte unternimmt, die Wohnung des Verstorbenen aufzulösen, findet sie in der Nachttischschublade das Foto einer jungen Frau. Wie nah stand die Unbekannte ihrem Vater? Wer war er wirklich?
Bald weiß Hannah: Die junge Frau heißt Julia und kämpft als Fridays-for-Future-Aktivistin um den Erhalt des Sees, in dem Hannahs Vater täglich schwamm. Doch Julia tut dies nicht nur aus politischer Überzeugung. Ihr Geheimnis ist ein anderes: Sie behauptet, die wahre Tochter des Schriftstellers zu sein .
Zwischen Vergangenheit und Zukunft erlebt sich Hannah als Teil einer überforderten mittleren Generation, die in einer beschleunigten Zeit mehr Schwierigkeiten hat, sich zurechtzufinden, als die jüngere Generation. Die Welt entgleitet ihr zusehends, und sie muss ungewohnte Wege beschreiten, um Halt und Haltung zurückzugewinnen.
Ein Roman über das Wasser als knappe Ressource und nicht zuletzt als Frage des Zusammenlebens der Generationen.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und der Bibliothek im Bahnhof

Montag
26.
Oktober 2020
20.00 Uhr

Andreas Kossert
(c) Sebastian Pfütze

 

Andres Kossert
"Flucht. Eine Menschheitsgeschichte"

Moderation: Torsten Walter

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 - 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

RESERVIEREN

Andreas Kossert, renommierter Experte zum Thema Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert und Autor des Bestsellers „Kalte Heimat“, stellt in seinem neuen Buch die Flüchtlingsbewegung des frühen 21. Jahrhunderts in einen großen geschichtlichen Zusammenhang. Immer nah an den Einzelschicksalen und auf bewegende Weise zeigt Kossert, welche existenziellen Erfahrungen von Entwurzelung und Anfeindung mit dem Verlust der Heimat einhergehen - und warum es für Flüchtlinge und Vertriebene zu allen Zeiten so schwer ist, in der Fremde neue Wurzeln zu schlagen. Ob sie aus Ostpreußen, Syrien oder Indien flohen: Flüchtlinge sind Akteure der Weltgeschichte - Andreas Kossert gibt ihnen mit diesem Buch eine Stimme.

Andreas Kossert, geboren 1970, studierte Geschichte, Slawistik und Politik. Der promovierte Historiker arbeitete am Deutschen Historischen Institut in Warschau und lebt seit 2010 als Historiker und Autor in Berlin. Auf seine historischen Darstellungen Masurens (2001) und Ostpreußens (2005) erhielt er begeisterte Reaktionen. Zuletzt erschienen von ihm der Bestseller »Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945« (2008) sowie »Ostpreußen. Geschichte einer historischen Landschaft« (2014). Für seine Arbeit wurde ihm der Georg Dehio-Buchpreis verliehen.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg.

Dienstag
27.
Oktober 2020
19.30 Uhr

Peter Walther
(c) Steffen Mühle

 

Peter Walther
„Fieber. Universum Berlin 1930-1933“

Lesung und Gespräch.
Moderation: Hendrik Röder

Zossen | Stadtbibliothek Zossen | Kirchplatz 7

Karten unter:
03377 / 3040-477

Eintritt: 8 / 6 €

RESERVIEREN

Berlin ist 1930 die glanzvolle Metropole des neuen Europa, moderner, schneller und freier als die anderen Hauptstädte des Kontinents. Nirgendwo sonst liegen Verschwendung und Elend so dicht beieinander. Während sich Kommunisten und Nationalsozialisten blutige Saalschlachten liefern und Dorothy Thompson Hitler interviewt, wirft der Hellseher Erik Jan Hanussen Schicksalsbälle ins Publikum. SA-Chef Ernst Röhm zieht durch die Transvestiten-Lokale im Berliner Westen und Ernst Thälmann findet Trost bei seiner Geliebten. Heinrich Brüning, eben noch Kanzler des Deutschen Reichs, spielt am Abend seiner Entlassung mit den Kindern seiner Freunde „Mensch ärgere Dich nicht“. Die Stadt ist im Fieber. Am Ende geht es nur noch um eins: Kommt das „Dritte Reich“? Peter Walther leuchtet die Lebenswege der Protagonisten dieser Schicksalsjahre aus und führt sie auf der Bühne eines geschichtlichen Dramas zusammen, dessen Ausgang das Gesicht der Welt verändert hat.

Peter Walther, geboren 1965 in Berlin, studierte Germanistik und Kunstgeschichte und wurde 1995 in Berlin promoviert. Zusammen mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Lutz Seiler gab er die Literaturzeitschrift „moosbrand“ heraus. Heute leitet er gemeinsam mit Hendrik Röder das Brandenburgische Literaturbüro in Potsdam. 2017 erschien sein Bestseller „Hans Fallada. Die Biographie“.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg.

Donnerstag
29.
Oktober 2020
19.00 Uhr

Gregor Eisenhauer
(c) Susanne Schleyer

 

Gregor Eisenhauer
„Wie wir die Angst vor der Angst verlieren“

Rathenow | Stadtbibliothek | Schleusenplatz 4

Karten unter:
03371 / 403340

Eintritt: 7 €

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» Gregor Eisenhauer hat Angst. Überall und vor allem Möglichen. Sie überfällt ihn im Schwimmbad, im Keller, seltener im Zoo. Am allerstärksten fürchtet er sich jedoch davor, mit fremden Menschen zu reden. Dabei wäre es sicherlich einfacher, wenn er jemanden hätte, der ihm zur Seite stünde. All die Helden der Fernsehserien und Comics, die er als Kind liebte, hatten so jemanden: einen tapferen Collie oder einen Tiger, der mit ihnen durch dick und dünn ging. Denn wer wäre schon Calvin ohne Hobbes?
Als Gregor Eisenhauer sich eines Tages eingesteht, dass er wie so viele an einer generalisierten Angststörung leidet, sucht er sich Hilfe. Dank einer unermüdlichen Therapeutin meistert er eine einwöchige Konfrontationstherapie. Begleitet wird er dabei von einem längst verstorbenen Leidensgenossen und heimlichem Vertrauten: Franz Kafka.
Sprühend vor Witz und Intelligenz berichtet Gregor Eisenhauer davon, wie er seiner Angst ins Gesicht blickt und sie so Schritt für Schritt zu verlieren beginnt. Er nimmt den Leser an die Hand und führt ihn durch eine Woche, in der er die Furchtlosigkeit entdeckt. Immer mit dabei sind seine Therapeutin, der große Ängstliche der Weltliteratur – und der Mut zur Besserung.
Gregor Eisenhauer, geboren 1960, hat Germanistik und Philosophie studiert und über Arno Schmidt promoviert. Er lebt als freier Schriftsteller in Berlin und schreibt u. a. Nachrufe für den Tagesspiegel. Zuletzt erschienen ›Die 10 wichtigsten Fragen des Lebens – in aller Kürze beantwortet‹ und ›Wie wir alt werden, ohne zu altern. 7 Ideen gegen die Verholzung des Denkens‹ bei DuMont. Gregor Eisenhauer, geboren 1960, hat Germanistik und Philosophie studiert und über Arno Schmidt promoviert. Er lebt als freier Schriftsteller in Berlin und schreibt u. a. Nachrufe für den Tagesspiegel. Bei DuMont erschienen zuletzt ›Die 10 wichtigsten Fragen des Lebens – in aller Kürze beantwortet‹, ›Wie wir alt werden, ohne zu altern. 7 Ideen gegen die Verholzung des Denkens‹ und ›Wie wir die Angst vor der Angst verlieren. Furchtlos in 7 Tagen‹ .

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und Stadtbibliothek Rathenow

Sonntag
08.
November 2020
11.00 Uhr

Rainer Falk
(c) privat

Sven Limbeck
(c) privat

Rainer Falk & Sven Limbeck (Hg.) Casta Diva. Der schwule Opernführer

Gespräch & Opernquiz
Moderation Albrecht Thiemann (Opernwelt)

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
blb@literaturlandschaft.de

Eintritt: 10 / 8 €

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Ebenso informativ wie vergnüglich zu lesen, ist Casta Diva der Opernführer, auf den nicht nur schwule Operngänger schon immer gewartet haben. Casta Diva bietet Artikel zu rund 100 Komponisten und zu mehr als 150 Werken des Opernrepertoires. Jeder Artikel enthält neben den Angaben zu Entstehung, Besetzung und Inhalt detaillierte Informationen zu den schwulen Aspekten des jeweiligen Werks. Ein ausführliches Vorwort führt ein in die mehr als 400-jahrige Geschichte des Musiktheaters und seiner schwulen Verehrer. Ein Glossar der Fachbegriffe erlaubt auch dem Novizen einen mühelosen Zugang in die Opernwelt, und ein Register erleichtert die gezielte Suche nach Personen und ihren Werken.
Die beiden Herausgeber Rainer Falk und Sven Limbeck geben einen Überblick über die Entstehungsgeschichte und die Besonderheiten des Opernführers. Ein unterhaltsames Opern-Quiz rundet die Veranstaltung ab!

Dienstag
10.
November 2020
20.00 Uhr

Oskar Roehler
(c) Nadine Fraczkowski

 

Oskar Roehler
„Der Mangel“

Moderation: Carsten Wist

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Nur noch wenige Karten erhältlich

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 10 €

RESERVIEREN

Der Mangel erzählt vom Aufwachsen und Großwerden einer Gruppe von Kindern in den Sechzigern, von den Anstrengungen der Väter, Wohlstand, zumindest die Illusion davon, auch für ihre Familien zu schaffen. Von den Rückschlägen, die sie erleiden. Von den Sorgen und Existenzängsten der Mütter, die sie vor ihrer Zeit altern lassen. Vor allem aber er erzählt er in Anlehnung an die Kindheit des Autors von dem fundamentalen Wandel der bundesrepublikanischen Gesellschaft in der Wirtschaftswunderzeit. Vom Übergang einer Mangelgesellschaft, in der es von allem zu wenig gab, in eine Konsumgesellschaft, die den Menschen ihre Würde raubt. Und er entwirft zugleich ein Gegenbild dazu, einen Ausweg sowohl aus dem Mangel wie aus dem Überfluss: die Kunst. So ist der Roman auch der persönliche Bildungsroman Roehlers, in dessen Zentrum seine Erfahrung mit der Kunst steht, deren Entdeckung in jungen Jahren sein Rettungsanker für das Überleben geworden ist.

Oskar Roehler, 1959 in Starnberg bei München geboren, ist Filmregisseur, Journalist und Autor. Der Sohn der Schriftstellerin Gisela Elsner und des Schriftstellers Klaus Roehler wuchs ab dem vierten Lebensjahr bei seinen Großeltern und dann wieder bei seinem Vater in Darmstadt auf, wo er auch sein Abitur machte. Seit Beginn der 1980er-Jahre ist er als Autor tätig. Zu seinen Werken zählen unter anderem Drehbücher für Niklaus Schilling, Christoph Schlingensief und Mark Schlichter. Seit Mitte der 1990er-Jahre wurde Roehler vor allem als Spielfilmregisseur bekannt. Seine erfolgreichsten Filme sind u.a. Die Unberührbare (Deutscher Filmpreis), Agnes und seine Brüder und Elementarteilchen. Oskar Roehler ist verheiratet und lebt in Berlin.

Eine Veranstaltung des Literaturladens Wist in Kooperation mit dem Brandenburgischen Literaturbüro

Samstag
14.
November 2020
16.00 Uhr

Peter Walther
(c) Steffen Mühle

 

Peter Walther
„Fieber. Universum Berlin 1930-1933“

Lesung und Gespräch.
Moderation: Hendrik Röder

Teichland-OT Maust | Gemeindehaus

Karten unter:
0331 / 2804103
oder: 035601 / 24514

Eintritt: Eintritt frei, Spende erwünscht

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Berlin ist 1930 die glanzvolle Metropole des neuen Europa, moderner, schneller und freier als die anderen Hauptstädte des Kontinents. Nirgendwo sonst liegen Verschwendung und Elend so dicht beieinander. Während sich Kommunisten und Nationalsozialisten blutige Saalschlachten liefern und Dorothy Thompson Hitler interviewt, wirft der Hellseher Erik Jan Hanussen Schicksalsbälle ins Publikum. SA-Chef Ernst Röhm zieht durch die Transvestiten-Lokale im Berliner Westen und Ernst Thälmann findet Trost bei seiner Geliebten. Heinrich Brüning, eben noch Kanzler des Deutschen Reichs, spielt am Abend seiner Entlassung mit den Kindern seiner Freunde „Mensch ärgere Dich nicht“. Die Stadt ist im Fieber. Am Ende geht es nur noch um eins: Kommt das „Dritte Reich“? Peter Walther leuchtet die Lebenswege der Protagonisten dieser Schicksalsjahre aus und führt sie auf der Bühne eines geschichtlichen Dramas zusammen, dessen Ausgang das Gesicht der Welt verändert hat.

Peter Walther, geboren 1965 in Berlin, studierte Germanistik und Kunstgeschichte und wurde 1995 in Berlin promoviert. Zusammen mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Lutz Seiler gab er die Literaturzeitschrift „moosbrand“ heraus. Heute leitet er gemeinsam mit Hendrik Röder das Brandenburgische Literaturbüro in Potsdam. 2017 erschien sein Bestseller „Hans Fallada. Die Biographie“.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und der Seniorenbeauftragten Teichland.

Donnerstag
19.
November 2020
19.30 Uhr

Steffen Schroeder
(c) Anne Heinlein

 

Steffen Schroeder
„Mein Sommer mit Anja“

Moderation: Hendrik Röder

Zossen | Stadtbibliothek Zossen | Kirchplatz 7

Karten unter:
03377 / 3040-477

Eintritt: 10 / 8 €

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Steffen Schroeder erzählt von einer Freundschaft zu dritt und einem Geheimnis – der Liebe zu einem wilden Mädchen, das mit allen Regeln bricht. Warum ist Anja von ihrer Familie weg? Stückweise gibt sie ihre Geschichte preis, doch niemand darf von ihr erfahren, Konrad muss immer mehr lügen, kümmert sich kaum mehr um Holger, seinen geistig leicht behinderten Freund, bei dem indessen zarte Eifersucht erwacht. Und Konrad muss sich fragen, wohin er selbst eigentlich gehört. // Steffen Schroeder, 1974 in München geboren, war Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und beim Berliner Ensemble. Er wirkte in zahlreichen Fernsehserien und Kinofilmen mit.

In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg

Montag
23.
November 2020
20.00 Uhr

Harald Jähner
(c) Barbara Dietl

 

Harald Jähner
„Wolfszeit: Deutschland und die Deutschen 1945 – 1955“

Moderation: Peter Walther

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 - 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

RESERVIEREN

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019
Harald Jähners große Mentalitätsgeschichte der Nachkriegszeit zeigt die Deutschen in ihrer ganzen Vielfalt: etwa den „Umerzieher“ Alfred Döblin, der das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen suchte, oder Beate Uhse, die mit ihrem „Versandgeschäft für Ehehygiene“ alle Vorstellungen von Sittlichkeit infrage stellte; aber auch die namenlosen Schwarzmarkthändler, in den Taschen die mythisch aufgeladenen Lucky Strikes, oder die stilsicheren Hausfrauen am nicht weniger symbolhaften Nierentisch der anbrechenden Fünfziger. Das gesellschaftliche Panorama eines Jahrzehnts, das entscheidend war für die Deutschen und in vielem ganz anders, als wir oft glauben.

Harald Jähner, Jahrgang 1953, war bis 2015 Feuilletonchef der «Berliner Zeitung», der er seit 1997 angehörte. Zuvor war er freier Mitarbeiter im Literaturressort der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Seit 2011 ist er Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin

Mittwoch
25.
November 2020
20.00 Uhr

Gregor Sander
(c) Thorsten Futh

 

Gregor Sander
„Alles richtig gemacht“

Lesung & Gespräch
Moderation: Andrea Schneider

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331-96786450
oder: kontakt@viktoriagarten-potsdam.de

Eintritt: 7 €

RESERVIEREN

Ein funkelnd-wunderbarer Roman über die frühen und späteren Jahre des wiedervereinten Deutschland und eine helle Feier der Freundschaft.
Thomas und Daniel kommen aus Rostock und sind noch jung, als es mit der DDR zu Ende geht, aber alt genug, um sich von der aufregenden neuen Zeit mitreißen zu lassen. Die ungleichen Freunde ziehen nach Berlin, das Leben scheint eine einzige Party. Doch irgendwann verschwindet Daniel. Als er Jahre später wieder auftaucht, wird Thomas' inzwischen bürgerliche Rechtsanwaltsexistenz gerade gewaltig durchgeschüttelt: Seine Frau ist weg und hat die beiden Töchter mitgenommen. Hat Daniel etwas damit zu tun, und wer hat hier überhaupt etwas richtig gemacht?

Gregor Sander, geboren 1968 in Schwerin, lebt als freier Autor in Berlin. Für seine Romane und Erzählungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Sein Romandebüt »Abwesend« war für den Deutschen Buchpreis nominiert, sein Roman »Was gewesen wäre« wurde verfilmt.

Eine Veranstaltung der Buchhandlung Viktoriagarten in Kooperation mit dem Brandenburgischen Literaturbüro

Donnerstag
10.
Dezember 2020
19.00 Uhr

Christian Berkel
(c) Gerald von Foris

 

Christian Berkel
„Ada“

Lesung und Gespräch
Moderation: Knut Elstermann

Luckenwalde | Bibliothek im Bahnhof | Bahnhofsplatz 5

Die Eintrittskarten können ausschließlich im Vorverkauf erworben werden unter: blb@literaturlandschaft.de. (Bitte beachten Sie: Dem Literaturbüro steht für diese Veranstaltung nur ein knappes Kartenkontingent zur Verfügung.)

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 12 / 10 €

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In der noch jungen Bundesrepublik ist die dunkle Vergangenheit für Ada ein Buch, aus dem die Erwachsenen das entscheidende Kapitel herausgerissen haben. Mitten im Wirtschaftswunder sucht sie nach den Teilen, die sich zu einer Identität zusammensetzen lassen und stößt auf eine Leere aus Schweigen und Vergessen. Ada will kein Wunder, sie wünscht sich eine Familie, sie will endlich ihren Vater – aber dann kommt alles anders.

Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler.

Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Debütroman »Der Apfelbaum« wurde von Kritikern und Lesern gleichermaßen gefeiert.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros der Stadtbibliothek Luckenwalde

Montag
18.
Januar 2021
19.30 Uhr

Reinhard Stöckel
(c) Schorr

 

Lausitzer lesART
Buchpremiere Reinhard Stöckel „Kupfersonne“

musikalische Begleitung: Jaspar Libuda

Cottbus | LERNZENTRUM Cottbus | Stadt- und Regionalbibliothek | Berliner Str. 13/14

Karten unter:
0355 / 38060-24
oder: www.lernzentrum-cottbus.de

Eintritt: 5 €

RESERVIEREN

"Eins zwei drei vier, Eckstein, alles muss versteckt sein" ... Die Vergangenheit ruht nicht. Unerwartet steht sie zwischen Trybek und seiner großen Liebe. Ja, mit der Suche nach seiner Herkunft bringt er auch die Leute in Enzthal gegen sich auf. Nur der junge Hartwig hält zu ihm.
Als nach einem Bergsturz ein mysteriöser Nebel Enzthal von der Welt abschneidet, wird das Dorf zu einem utopischen Ort. Alles scheint möglich, die eben noch zerstrittenen Enzthaler sitzen an einem Tisch, sogar ein Orangenbaum blüht. Doch dann verschwindet Trybek ...
Reinhard Stöckel erzählt in diesem vielschichtigen Roman die Verstrickung zweier Familien in die Geschichte des 20. Jahrhunderts als ein Triptychon: Die Seitenflügel spielen im heutigen Spanien sowie in der Franco-Zeit, die Mitteltafel zeigt das Dorf der Kindheit als magischen Ort, und den Sockel, aus dem der Familienaltar wächst, bildet die Nazizeit.
Der Mensch gräbt so lange im Bergwerk der Vergangenheit, bis er seine Wahrheit findet. Aber fällt nicht dem, der in der Vergangenheit gräbt, die Gegenwart auf den Kopf? Macht die Liebe zur Utopie die reale Liebe unmöglich?
Der Fixstern jedenfalls, der diesen grandiosen Flügelaltar beleuchtet, ist das Licht der Selbsterkenntnis: die Kupfersonne.

Reinhard Stöckel, geboren 1956, lebt in der Niederlausitz. Von Beruf Bibliothekar, studierte er am Leipziger Literaturinstitut, arbeitete als Gießereiarbeiter, Publizist und im IT-Service. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Kinderbücher.
Zuletzt erschienen das Kinderbuch „Ein wildes Schwein mit Namen Wilfried“ (Edition Vogelweide, 2018) und die Romane „Der Mongole“ (Müry Salzmann Verlag, 2018) und Kupfersonne (Müry Salzmann Verlag, 2020).

Eine Veranstaltung der Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus und des Brandenburgischen Literaturbüros. Mit freundlicher Unterstützung der Lausitzer Rundschau und des Fördervereins „Bibliothek und Lesen“ e.V.

Donnerstag
21.
Januar 2021
20.00 Uhr

Zaia Alexander
(c) Tobias Bohm

 

Romandebüt
Zaia Alexander „Erdbebenwetter“

Moderation: Katarzyna Zorn

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
blb@literaturlandschaft.de

Eintritt: 10 / 8 €

RESERVIEREN

Kojoten ziehen hungrig durch die Wohnviertel, in den Nachrichten warnen sie vor Schießereien und blinder Verkehrswut. Mit der Hitze kommt eine unheimliche Stille. Erdbebenwetter. Das Leben in L.A. gleicht in diesem Roman nicht dem Hollywood, das uns die großen Studios in ihren Filmen vorgaukeln. Und auch Lous Alltag ist nicht aus dem Stoff der Traumfabrik. Ihr Leben scheint in einer Endlosschleife hängengeblieben zu sein, als sie bei einer Filmpremiere einen alten Freund wiedertrifft, der mittlerweile ein erfolgreicher Regisseur ist. Er nimmt sie mit zu einem Kurs in einem Tanzstudio in Santa Monica und führt sie in die Welt der Hexer ein. Damit gewinnt ihr Leben eine neue Intensität. Das allzu Bekannte wird außergewöhnlich, der Alltag rückt in ein neues Licht. Lou erkennt, dass es Ausfahrten und Schlupflöcher im vermeintlich festgelegten Koordinatensystem des Lebens gibt. Ein poetischer, kraftvoller, kosmopolitischer Roman, der Grenzen überschreitet, Hierarchien zwischen Tier und Mensch, Kindern und Eltern, ins Wanken bringt und L.A. als jenes flirrende Geheimnis in der Wüste zeigt, das die Stadt bis heute ist.

Zaia Alexander lebt in Potsdam und Los Angeles. Sie promovierte in Germanistik an der UCLA, war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Getty Research Institute und Programmdirektorin der Villa Aurora in Pacific Palisades/Los Angeles. 2008 erhielt sie die Lannan Residency in Marfa, Texas. Erdbebenwetter ist ihr erster Roman.

Donnerstag
25.
Februar 2021
19.30 Uhr

Heike B. Görtemaker
(c) Blumrich

 

Heike B. Görtemaker
„Hitlers Hofstaat: Der innere Kreis im Dritten Reich und danach“

Moderation: Hendrik Röder

Zossen | Stadtbibliothek Zossen | Kirchplatz 7

Karten unter:
03377 / 3040-477

Eintritt: 8 / 6 €

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Wer gehörte zum innersten Kreis um Hitler? Welche Funktion erfüllte dieser Hofstaat? Und wie beeinflusste er das Geschichtsbild nach 1945? Auf der Grundlage bisher unbekannter Quellen erforscht Heike Görtemaker Hitlers privates Umfeld und zeigt, wie sein Kreis ihn zu dem machte, der er war. Ihr Buch rückt bis in die nächste Nähe zu Hitler vor und ist zugleich eine brillante Dekonstruktion des Führermythos. // Heike B. Görtemaker ist Historikerin und Publizistin. Sie wurde durch ihr Buch über Eva Braun, das in 18 Sprachen übersetzt wurde, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Seitdem ist sie regelmäßig im Fernsehen zu sehen.

Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Brandenburgischen Literaturbüros und der Stadtbibliotheken Zossen und Wünsdorf. Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und die Stadt Zossen. Präsentiert von der Märkischen Allgemeinen. In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg.

Montag
19.
April 2021
19.30 Uhr

Lutz Seiler
(c) Jürgen Bauer

 

Lausitzer lesART
Lutz Seiler „Stern 111“

Lesung und Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Cottbus | LERNZENTRUM Cottbus | Stadt- und Regionalbibliothek | Berliner Str. 13/14

Karten unter:
0355 / 38060-24
oder: www.lernzentrum-cottbus.de

Eintritt: 12 / 10 €

RESERVIEREN

Zwei Tage nach dem Fall der Mauer verlassen Inge und Walter Bischoff ihr altes Leben – die Wohnung, den Garten, ihre Arbeit und das Land. Ihre Reise führt die beiden Fünfzigjährigen weit hinaus: Über Notaufnahmelager und Durchgangswohnheime folgen sie einem lange gehegten Traum, einem »Lebensgeheimnis«, von dem selbst ihr Sohn Carl nichts weiß. Carl wiederum, der den Auftrag verweigert, das elterliche Erbe zu übernehmen, flieht nach Berlin. Er lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des »klugen Rudels« aufgenommen wird, einer Gruppe junger Frauen und Männer, die dunkle Geschäfte, einen Guerillakampf um leerstehende Häuser und die Kellerkneipe Assel betreibt.
Ein Panorama der ersten Nachwendejahre in Ost und West: Nach dem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Bestseller Kruso führt Lutz Seiler die Geschichte in zwei großen Erzählbögen fort – in einem Roadtrip, der seine Bahn um den halben Erdball zieht, und in einem Berlin-Roman, der uns die ersten Tage einer neuen Welt vor Augen führt.

Lutz Seiler, geboren 1963 in Gera, lebt in Wilhelmshorst und Stockholm. Für sein lyrisches, erzählerisches und essayistisches Werk erhielt er zahlreiche renommierte Preise, u.a. den Deutschen Buchpreis 2014 für seinen Roman Kruso.

Eine Veranstaltung der Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus und des Brandenburgischen Literaturbüros. Mit freundlicher Unterstützung der Lausitzer Rundschau und des Fördervereins „Bibliothek und Lesen“ e.V.

Sonntag
25.
April 2021
16.00 Uhr

Daniel Kehlmann
(c) Beowulf Sheehan

 

Lausitzer LesART:
Daniel Kehlmann „Tyll“

Lesung und Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Cottbus | Stadthaus | Erich-Kästner-Platz 1

Eintritt: 16/14 €

RESERVIEREN

«Tyll», der gefeierte Roman des Erfolgsautors Daniel Kehlmann – er veröffentlichte u.a. «Die Vermessung der Welt», «Ruhm», «F» und «Du hättest gehen sollen» –, ist die Neuerfindung einer legendären Figur: ein großer Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges, über eine aus den Fugen geratene Welt.

Tyll Ulenspiegel – Vagant, Schausteller und Provokateur – wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Müllerssohn in einem kleinen Dorf geboren. Sein Vater, ein Magier und Welterforscher, gerät schon bald mit der Kirche in Konflikt. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf seinen Wegen durch das von den Religionskriegen verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen: dem jungen Gelehrten und Schriftsteller Martin von Wolkenstein, der für sein Leben gern den Krieg kennenlernen möchte, dem melancholischen Henker Tilman und Pirmin, dem Jongleur, dem sprechenden Esel Origenes, dem exilierten Königspaar Elisabeth und Friedrich von Böhmen, deren Ungeschick den Krieg einst ausgelöst hat, dem Arzt Paul Fleming, der den absonderlichen Plan verfolgt, Gedichte auf Deutsch zu schreiben, und nicht zuletzt dem fanatischen Jesuiten Tesimond und dem Weltweisen Athanasius Kircher, dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine aufsehenerregenden Versuchsergebnisse erschwindelt und erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben.

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet, 2018 wurden ihm der Friedrich-Hölderlin-Preis und der Frank-Schirrmacher-Preis verliehen. Sein Roman «Die Vermessung der Welt» ist zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit geworden. Er lebt zurzeit in Berlin und New York.

In Kooperation mit dem Lernzentrum Cottbus, der Stadt Cottbus und der Lausitzer Rundschau

Montag
17.
Mai 2021
19.00 Uhr

Harald Jähner
(c) Barbara Dietl

 

Harald Jähner
„Wolfszeit: Deutschland und die Deutschen 1945 – 1955“

Moderation: Peter Walther

Cottbus | LERNZENTRUM Cottbus | Stadt- und Regionalbibliothek | Berliner Str. 13/14

Karten unter:
0355 / 38060-24
oder: www.lernzentrum-cottbus.de

Eintritt: 10 / 8 €

RESERVIEREN

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019
Harald Jähners große Mentalitätsgeschichte der Nachkriegszeit zeigt die Deutschen in ihrer ganzen Vielfalt: etwa den „Umerzieher“ Alfred Döblin, der das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen suchte, oder Beate Uhse, die mit ihrem „Versandgeschäft für Ehehygiene“ alle Vorstellungen von Sittlichkeit infrage stellte; aber auch die namenlosen Schwarzmarkthändler, in den Taschen die mythisch aufgeladenen Lucky Strikes, oder die stilsicheren Hausfrauen am nicht weniger symbolhaften Nierentisch der anbrechenden Fünfziger. Das gesellschaftliche Panorama eines Jahrzehnts, das entscheidend war für die Deutschen und in vielem ganz anders, als wir oft glauben.

Harald Jähner, Jahrgang 1953, war bis 2015 Feuilletonchef der «Berliner Zeitung», der er seit 1997 angehörte. Zuvor war er freier Mitarbeiter im Literaturressort der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Seit 2011 ist er Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin.