Aktuelle Veranstaltungen

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Donnerstag
24.
November 2022
19.00 Uhr

Rainald Grebe
(c) Gesa Simons

Tilla Kratochwil
Christine Fenzl

"Fallada. Ein Leben im Rausch"

Eine szenische Lesung mit Rainald Grebe, Tilla Kratochwil & Lutz Wessel

Rheinsberg | Schloß Rheinsberg | Remise | Mühlenstraße 15A

Karten unter:
033931 / 39007
oder: mail@tucholsky-museum.de

Eintritt: 10 / 8 €

Hans Fallada zählt zu den großen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Doch der Weg zur Schriftstellerei verlief nicht geradlinig. Anhand von Briefen erzählen der Liedermacher und Kabarettist Rainald Grebe und die Schauspielerin Tilla Kratochwil das widersprüchliche Leben des Schriftstellers.
"Er war ein süchtiger Mensch. Beim Schreiben süchtig, tablettensüchtig, morphiumsüchtig, alkoholsüchtig und süchtig nach Frauen." So schildert Anna Ditzen ihren Ehemann Rudolf Ditzen, der sich selbst Hans Fallada nennt, den Autor von "Kleiner Mann - was nun?" und "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" - Bestseller bis heute. Als sich die Lageristin Anna und der Annoncenwerber und Lokalreporter Rudolf 1928 kennenlernen, hat Rudolf bereits einen Selbstmordversuch, eine Morphinistenkarriere und einen zweieinhalbjährigen Gefängnisaufenthalt hinter sich. Was er noch vor sich hat, sind sein literarischer Durchbruch und die Liebe seines Lebens. Die Schauspieler Rainald Grebe und Tilla Kratochwil lesen Briefe von Anna und Rudolf Ditzen.

Rainald Grebe ist Autor, Dramaturg, Regisseur, Schauspieler, Comedian, Komponist, Liedersänger. Obstbauer. Zuletzt erschienen seine Erinnerungen "Rheinland Grapefruit. Mein Leben" (2021).

Tilla Kratochwil wuchs in Berlin auf und studierte von 1995 bis 1999 an der Hochschule für Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Sie war an mehreren bekannten Bühnen zu sehen, seit 2002 ist sie als freischaffende Theaterschauspielerin tätig.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und des Kurt Tucholsky Literaturmuseums.